Sprachförderung kann auch richtig Spaß machen 19.03.2004

Mit Hilfe bunter Karten oder Steinen fällt es den Kindern viel leichter, sich Worte auf deutsch zu merken. Schulleiterin Regine Hemmer übt hier mit den Kindern neue Worte ein. (Foto: Milk)

Mit Kopf, Herz und Hand die deutsche Sprache lernen Gelsenwasser fördert Projekt an der Pfalzschule mit 1500 Euro

BERGKAMEN  Insgesamt 1,2 Millionen Euro spült das Gelsenwasser-Projekt in diesem Jahr in Schulen aus Nordrhein-Westfalen, die sich um eine Förderung beworben haben und ausgewählt wurden. Die Pfalzschule und die Schillerschule sind mit dabei – mit ganz unterschiedlichen Projekten.

„Sprachförderung mit Kopf, Herz und Hand“, so lautet der Projekttitel der Pfalzschule. Monika Drude, Konrektorin der Schule, ist mit dem speziellen Unterrichtsangebot, das Migrantenkindern helfen soll, die deutsche Sprache zu erlernen, betraut.

 

Migrantenkinder lernen so die deutsche Sprache schneller

 

Die Kinder lernen dabei – wie der Titel schon sagt – mit dem Kopf, dem Herzen und mit der Hand.

„Von den 1500 Euro Fördergelder haben wir die Hälfte schon ausgegeben“, erzählt Monika Drude.

Materialien, wie zum Beispiel Bildkarten, eine Werkstattbox oder aber spezielle Computerprogramme wurden bereits angeschafft.

Anhand dieser Materialien soll es den Kindern nicht nur ganz einfach möglich werden, einzelne Worte und später auch Sätze zu erlernen. Wichtig ist, dass die Kinder selbstständig damit arbeiten und sich so auch über Erfolgserlebnisse freuen können. Das ganze passiert sowohl neben dem Unterricht als auch in der Klasse. „Die Kinder haben richtig Spaß an der Sache“, freut sich Monika Drude.

 

1500 Euro für die Unterrichtsmaterialien

 

Zurzeit sind es etwa zwölf Kinder, die von dem Angebot profitieren. Zu verdanken ist das natürlich dem Gelsenwasser-Projekt, aber auch dem Lehrerkollegium, das auf die Ausschreibung reagierte und sich bewarb.

Das Projekt der Schillerschule, eine Kooperation zwischen Grundschule und Musikschule, werden wir gesondert vorstellen.