GSW-Theaterprojekt sprüht geradezu vor Energie 01.09.2005

Die Jungen und Mädchen der Klasse 4c überzeugten Dienstagabend das Publikum in der Pfalzschule. in nur kurzer Zeit hatten sie ein Theaterstück unter Anleitung von Monika Paris einstudiert. (Foto: Ulrich Bonke)

Pfalzschüler der Klasse 4c probten und führten Stück am selben Tag auf

WEDDINGHOFEN . Das theaterpädagogische Projekt der GSW zum Thema „Regenerative Energie" sprüht geradezu nur so vor Energie. Auftakt der Vorstellungsreihe war am Dienstag in der Pfalzschule.

In der Eissporthalle steht den Besuchern da Wässer bis zum Hals, beim Juwelier schlägt die, Alarmanlage nicht an, die Braut steckt an ihrem Hochzeitstag im Fahrstuhl fest.

  Der Grund: Stromausfall. Die Weltraumpiraten haben wieder einmal zugeschlagen. Mit ihrem Ufo machten sie in einer Vollmondnacht direkt neben dein Gebäude der Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen (GSW) Halt, zapften kurzerhand die Stromanlage des Unternehmens an und verschwanden dann wieder in Richtung Mars. Zurück ließen sie eine große Zahl aufgebrachter Erdenbürger und, einen der Verzweiflung nahen Kollegen Schröder vom GSW-Nachtbüro. Der näm­lich wurde schnell zur Ziel­scheibe der Beschwerden sei­ner Kunden, die ihn - wenn das Problem nicht inzwischen gelöst wäre - sicher noch ein paar Jahre seines Lebens gekostet hätten.

  Monika Paris, Theaterpädagogin aus Unna und mittlerweile zum dritten Mal für die Umsetzung des GSW-Projektes verantwortlich, nahm sich knapp vier Stunden Zeit, um das Stück mit der Klasse 4c der Pfalzschule zu proben. Das Besondere dabei: Die Mädchen und Jungen zeigten ihren Eltern, Verwandten und Freunden noch am selben Tag, was sie gelernt hatten.

5O Minuten lang spielten sie die verschiedensten Rollen, schlüpften in fantasievolle Kostüme und agierten schon recht selbstbewusst auf der Bühne. Die Fülle an Improvisationen war überzeugend. Das Ende der Darbietung ein glückliches. Die Außerirdischen bekamen von den Menschen ein Windrad und eine Solarzelle - natürlich mit Gebrauchsanweisung - geschenkt, so dass fortan beide Seiten über ausreichend Strom verfügen.

  Die Botschaft des Projektes war denn auch eindeutig: Jeder, so der Appell, sollte mithelfen, dass die erneuerbaren Energien weltweit mehr Verwendung finden.

Der Erlös der Aufführung kommt dem Förderverein der Pfalzschule zugute.